Publiziert am 24. September 2021 von

Wussten Sie, dass es erst in den 1970er-Jahren die ersten professionellen Abfalltrennsysteme gab? Davor war das Umweltbewusstsein in Ländern wie der Schweiz geringer. Entsprechend waren nur simple Mülleimer zu erhalten. Die verschiedenen Wertstoffe wurden ganz einfach gemeinsam darin entsorgt. 

Dies erschwerte jedoch das korrekte Recycling. Die oft sperrigen Metallbehälter oder Sackhalter nahmen ausserdem viel Platz weg und waren wenig hygienisch. Sie mussten normalerweise draussen stehen und wurden dort teilweise von Tieren angegangen. Auch für die Müllabfuhr war dies kein optimaler Zustand. 

Mit wachsendem Umweltbewusstsein legte die Schweiz jedoch einen zunehmenden Schwerpunkt auf das korrekte Recycling. Wir von der A. & J. Stöckli AG erkannten die Marktlücke für gute Abfalltrennsysteme und entwickelten den Abfallbehälter von Müllex. Dabei handelte es sich um eine Neuerung, denn zum ersten Mal gab es nun ein praktisches System aus Kunststoff. Dieses war (und ist) hygienisch, leicht und optisch angenehm. 

Wozu benötige ich ein Abfalltrennsystem?

Wie oft nutzen Sie Ihren Abfallbehälter pro Tag? Umfragen ergeben, dass Schweizer im Durchschnitt 35 Mal pro Tag etwas wegwerfen. Das ergibt beinahe 13’000 Griffe zum Mülleimer pro Jahr. Grund genug also, in einen guten Alltagsunterstützer zu investieren. Idealerweise ist dieser leicht zu reinigen und passt sich optisch in die Wohnung ein. 

Ein passendes Abfalltrennsystem hilft Ihnen dabei, die Wertstoffe ganz unkompliziert voneinander zu trennen. Das Abfallsystem von Müllex bietet Ihnen Platz für mehrere Abfallsäcke in einem Behälter mit mehreren Fächern. Entsprechend benötigen Sie nur einen Abstellort und haben immer den gleichen Gang zur Mülltonne. 

Darüber hinaus brauchen Sie ein Abfalltrennsystem, um den Recyclingvorgaben der Schweiz zu folgen. Denn Wertstoffe sollten im Sinne der Kreislaufwirtschaft nicht zerstört werden. Im Gegenteil: Idealerweise werden sie wieder in den Wertstoffkreislauf eingeführt. Dies ist etwa mit Plastik, Papier, Glas und Kompost gut möglich. So schonen wir die Umwelt und gehen nachhaltig sowie verantwortungsbewusst mit unseren Ressourcen um. 

Wer seinen Müll trennt, bereitet die Abholung und das folgende Recycling optimal vor. Dies geht zwar mit einem Griff, ist aber bei verschiedenen Mülleimern und Systemen oft kompliziert. Ein übersichtliches Abfalltrennsystem erlaubt hingegen die korrekte Mülltrennung. Somit leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft und zum Schutz der Umwelt. 

Wie funktioniert die Abfalltrennung in der Schweiz?

Um Müll korrekt zu trennen, sollten Sie sich mit den Vorgaben in Ihrem Kanton vertraut machen. Diese variieren je nach Region ein wenig, aber das Prinzip dahinter ist immer gleich. Die Wertstoffe werden nach Art getrennt und separat entsorgt. Dabei gibt es die folgenden Kategorien: 

  • Kehricht (meist ein blauer Sack)
  • Kunststoff (meist ein gelber Sack)
  • Grüngut (meist ein grüner Sack)
  • Aluminium (grauer Sack)
  • Altglas (violetter Behälter)
  • Papier und Karton (braune Papiertüte)

Idealerweise sind dabei auch die Säcke, Beutel oder Tüten, die Sie zur Entsorgung nutzen, wiederverwendbar. Sie werden also gemeinsam mit dem Müll recycelt und wieder in den Kreislauf der Ressourcen eingeführt. Die meisten Müllsäcke werden einmal pro Woche von der Müllabfuhr abgeholt und entsprechend weiterverwertet.

Wertstoffe wie Sperrmüll, alte Elektrogeräte oder andere Rohstoffe, die nicht zu den genannten Kategorien gehören, bringen Sie auf den Wertstoffhof. Online finden Sie heraus, wo der nächste Hof in Ihrer Nähe ist. Dorthin können Sie den Müll bringen oder gegen eine Gebühr eine Abholung organisieren.

Je nach Art der Gegenstände müssen Sie für die Entsorgung eine Gebühr zahlen. Bei der Gemeinde erhalten Sie weitere Informationen. 

Was darf in den Kompost?

Was darf in den Kompost?

Besonders viele Entsorgungsfehler passieren im Bereich des Komposts. Zugleich handelt es sich hier um Wertstoffe, die sehr wertvoll sind. Deshalb widmen wir uns nun der Frage, was in den Kompost gehört. Grundsätzlich handelt es sich dabei um den richtigen Ort für organische Abfälle. Jedoch müssen diese wie gewünscht rotten, ohne dabei schädliche Substanzen abzugeben. 

Das bedeutet, dass Plastik, Metall, Stein und Ton nicht auf den Kompost dürfen. Die folgenden Produkte hingegen sind für den grünen Sack oder für den eigenen Komposthaufen geeignet: 

  • Gartenabfälle wie Kräuter, Rasenschnitt, kleiner Gehölzschnitt
  • Küchenabfälle wie Obst und Gemüse, Teebeutel, Kaffeesatz, zerkleinerte Eierschalen sowie Schalen von Bio-Südfrüchten
  • Kleintierkot (in geringen Mengen)
  • Giftpflanzen
  • Zerkleinerte Pappe
  • Zeitungspapier 

All diese Stoffe rotten und bilden innerhalb recht kurzer Zeit einen fruchtbaren Kompost. Auf Wunsch können Sie ihn zum Düngen des eigenen Gartens benutzen. Somit ersparen Sie der Müllabfuhr Arbeit und tragen daheim zur Kreislaufwirtschaft bei. Ausserdem tun Sie Ihren Pflanzen mit dem hochwertigen Kompost einen grossen Gefallen. 

Beachten Sie jedoch, dass Pflanzenreste wie Samenunkraut und kranke Pflanzen besser nicht im Kompost landen. Dort können sie nämlich Schäden anrichten. Wenn Sie sich also nicht sicher sind, ist es am besten, statt Kompost die Biotonne zu wählen. Asche sollten Sie nur in kleinen Mengen und bei bekannter Herkunft kompostieren, um eine Überversorgung mit Nährstoffen zu vermeiden. 

Was darf nicht in den Kompost?

Was darf nicht in den Kompost?

Selbst organisch wirkende Stoffe gehören nicht immer in den Kompost. Beispielsweise ist Grillkohle ein Produkt, das nur unter bestimmten Voraussetzungen zum Biomüll gehört. Dafür muss die Kohle schwermetallfrei sein, keinen Spiritus enthalten und weder mit Fett noch mit Öl in Berührung gekommen sein. Falls Sie sich nicht sicher sind, nutzen Sie besser den normalen Kehricht zur Entsorgung kalter Kohle. 

Essensreste gehören ebenfalls nicht in den Kompost. Gekochte, gebratene und andere tierische Reste locken nämlich Ratten und weiteres Ungeziefer an. Das gilt sowohl für die Aufbewahrung draussen als auch für die Kompostnutzung im Garten. Trockenes Brot hingegen kann in kleinen Mengen in den Kompost gegeben werden. Fett und Öle wiederum sollten Sie vermeiden. 

Haustierkot ist ein weiterer Wertstoff, der nur in geringen Mengen in den Kompost gehört. Besser ist es, den normalen Abfall zu wählen. Das gilt auch für eigentlich kompostierbare Katzenstreu. Hundekot sollten Sie ohnehin beim Gassigehen direkt entsorgen. Das Kompostverbot erklärt sich damit, dass der Kot von Fleischfressern oft Würmer, Parasiten oder Medikamentenrückstände enthält. 

Eine letzte Faustregel gilt für Schnittblumen, was viele Menschen überrascht. Gekaufte Schnittblumen gehören nicht in den Kompost. Das liegt daran, dass sie oft mit Spritzmitteln belastet sind. Nur selbst gepflückte Sträusse aus dem eigenen Garten gehören in den Kompost. Wann immer Sie sich unsicher sind, ist der Kehricht die beste Wahl. 

Woran erkenne ich ein gutes Abfalltrennsystem?

Um Ihnen die Mülltrennung bei Kompost, Papier, Plastik, Glas und anderen Wertstoffen zu erleichtern, ist ein Abfalltrennsystem angesagt. Diese praktischen Behälter bieten mehrere Fächer oder Eimer. Je nach System können Sie den Mülleimer per Tritt, per Druck oder mit der Hand öffnen. Ein guter Behälter passt genau zu Ihren Bedürfnissen. 

Sehr wichtig ist auch die Hygiene von Abfalltrennsystemen. Die Produkte sollten sich leicht reinigen lassen. Daher ist Kunststoff das beste Material. Es weist Keime und Verunreinigungen ab, und Sie wischen es einfach mit einem feuchten Lappen sauber. Zudem ist Kunststoff robust und sehr langlebig. 

Überlegen Sie sich vor dem Kauf, wie viele Abteile zur Mülltrennung Sie wünschen. In vielen Haushalten sind Restmüll, Plastik- und Papiermüll wichtige Kategorien. Der Kompost ist ein weiteres Thema. Wenn Sie keinen Kompost im Garten haben, kann ein entsprechender Behälter im Abfalltrennsystem sinnvoll sein.

Auch die Optik spielt eine Rolle bei der Wahl Ihres neuen Abfalltrennsystems. Wählen Sie eine Variante, die gut zu den Farben in Ihrer Küche oder Ihrem Haushaltsraum passt. Ideal sind dunklere Farbtöne wie Grau und Schwarz, da sie weniger anfällig für Flecken und Verschmutzungen sind. Ausserdem sehen sie elegant aus. 

Welche Gründe sprechen für Müllex?

Wir setzen uns seit Jahrzehnten dafür ein, Schweizer Haushalten das Entsorgen von alltäglichem Abfall zu erleichtern. Daher haben wir schon den 1980er-Jahren mit der Marke Müllex eine neue Ära eingeleitet. Wir haben den ersten Abfalleimer entwickelt, der weder sperrig noch unpraktisch war. 

Stattdessen ist das Abfalltrennsystem von Müllex ein intelligentes System für Küchenabfälle, das Probleme löst, statt neue zu erschaffen. Er besteht aus Kunststoff und ermöglicht es, den Sack ganz einfach einzuspannen. Dabei reisst der Sack nicht, da keine unnötige Spannung vorhanden ist. Zudem findet der Müllex ganz einfach Platz unter der Küchenspüle.

Seit 1982 bieten wir das Müllex-Abfallsystem für Schweizer Küchen an. Inzwischen ist der praktische Abfallbehälter auf der ganzen Welt erhältlich. Er hilft dabei, Recycling und Nachhaltigkeit in den eigenen vier Wänden umzusetzen. Wir legen Wert auf eine kontinuierliche Produktentwicklung, um Ihnen genau das leichter zu machen. 

Sie können den Müllex ganz nach Ihren Bedürfnissen konfigurieren. Sei es für Schubladenauszüge, Drehtüren oder freie System: Wir bieten Ihnen eine passende Lösung. So gelingt es uns, den wechselnden Kundenbedürfnissen zu entsprechen und die Restmüllentsorgung zu erleichtern. 

Noch ein guter Grund für den Müllex besteht darin, dass das Abfalltrennsystem in der Schweiz hergestellt wird. Es weist hohe Qualität auf, was unsere Kunden sehr zu schätzen wissen. Wir produzieren am Fusse des Wiggis, wodurch die Transportwege gering bleiben. Denn Werte wie Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit leben wir auch in der Art, wie wir unser Unternehmen führen. 

Welcher Müllex passt am besten zu mir?

Welcher Müllex passt am besten zu mir?

Wir bieten Ihnen viele verschiedene Varianten des Müllex an. Besonders beliebt ist die X-LINE. Sie ermöglicht es Ihnen, den Müllsack ganz einfach einzuspannen. Der Müllbehälter passt in alle handelsüblichen Auszugsschubladen. Er bietet Platz für bis zu acht Behälter, wodurch 35 Liter Müll gefasst werden können. Unsere 60er-Lösung bietet bis zu 31 Prozent mehr Stauraum in der Schublade.

Die BOXX-R-Reihe ist ideal für die Küchenrenovation. Denn diese Variante passt dank Auszug in jede Küche, kann also auch beim nächsten Umzug mitkommen. Zudem erhalten Sie auch hier sehr viel Volumen für Abfälle. Der Auszugsboden funktioniert dank einer hochwertigen Rollschubführung sehr leise und ist mit bis zu 100 Kilogramm belastbar. Die Ablageschublade bietet Platz für Küchenutensilien. 

Eine weitere Variante ist das Abfallsystem ZK BOXX für bereits bestehen Schubladenauszüge. Es bietet dank Einlegeschalen hervorragenden Halt sowie eine aufklappbare Krone für die Sackspannung. In Zusatzbehältern entsorgen Sie Bioabfälle, Kaffeekapseln oder Batterien. Zudem erhalten Sie Platz für Utensilien wie Putzlappen, Schwämme oder Geschirrspültabs. 

Gern beraten wir Sie weiter zu unseren vielseitigen Abfalltrennsystemen. Denn das Wichtigste ist, dass Sie einen Mülleimer finden, der genau zu Ihren Bedürfnissen passt. Nutzen Sie einfach das Kontakformular, um direkt mit unserem freundlichen Team Kontakt aufzunehmen. Wir freuen uns auf Sie!

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